Letzter Besuch Schacht an der Haard 1

Mit mehreren Autos ging es am Morgen Richtung Datteln und dann links ab in den Wald. Schon die Fahrt mit dem Auto dort hin war interessant. Neben Erinnerungen, die da hoch kamen sah die Straße schon sehr mitgenommen aus. Kein Wunder, mit den Jahren hatte sich der Wald schon einiges zurück geholt.

 

Am Tor angekommen mussten wir erstmal einen Moment warten, bis der Schlüsselmeister eintraf.

Die Gebäude sahen von Außen schon ziemlich mitgenommen aus. So richtig spannend wurde es aber erst, als die Tür geöffnet wurde und wir das Hauptgebäude betreten konnten. Im Innenraum empfing uns die Mutter aller Verwüstungen. Schwer zu sagen, ob das alles Vandalismus war oder von den Übungen der GSG9 herrührt. Falls das die Spuren des Sonderkommandos sind: Respekt, da habt ihr ganze Arbeit geleistet! :)

Leider konnten wir aus Zeitgründen die Schachthalle nicht mehr betreten. Die ist so richtig verrammelt, ohne Werkzeug geht da nichts.

Viel ist wirklich nicht heil geblieben. Teilweise tat es schon etwas weh das anzusehen. Aber die Erinnerungen an damals haben doch überwogen. Es war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis. Lange dauert es nicht mehr, dann wird die komplette Schachtanlage abgerissen und das Gelände renaturiert. 

Bye bye, alte Heimat.

 

Nachtrag: wer noch mal seinen Blick durch die Schwarzkaue streifen lassen will... 

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Kommentare: 1
  • #1

    Michael Prymus (Montag, 12 Februar 2018 11:59)

    Es tut schon weh solche Bilder zu sehen! Vor allem wenn man noch weiß wo man sich umgezogen hat. Man hätte sich seine Markennummer sichern sollen um die Vergangenheit lebendig halten zu können. Da der Schacht leider abgerissen wird ist dies ja wohl nicht mehr möglich! Schade aber die Erinnerung bleibt!