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Wir heißen Sie herzlich auf den Seiten des Bergbau- und Geschichtsmuseums Oer-Erkenschwick willkommen.

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Stimberg Zeitung vom 26.06.2009

Gewinn eingelöst

Beim Weihnachtsmarkt des Bergbau- und Geschichtsvereins haben die OGS-Kinder der Clemens-Höppe-Schule den schönsten Baum geschmückt.

Die Aktion hatte jetzt unter der Seilscheibe ein leckeres Nachspiel. Der Gewinn war ein Grillnachmittag beim Bergbau- und Geschichtsverein inklusive Führung durch das Museum. Die Weihnachtsmarkt-Initiatoren Werner Nilius und Heinz Werner Lotz verwöhnten die Kinder aus der Offenen Ganztagsschule in Rapen mit deftigen Bratwürstchen, Getränken und Süßigkeiten.

Bei dem Weihnachtsmarkt hatten die OGS-Kinder auch Marmelade zugunsten ihrer Schule und der Pfarrcaritas von St. Marien verkauft.

Zu ihrer großen Überraschung wurden die Schüler zu dem Grillnachmittag mit einem Planwagen abgeholt.

Zu den Siegern der Weihnachtsbaum-Aktion gehört auch noch der DRK-Kindergarten Auf dem Kolven. Diese Kinder lösen nächste Woche ihren Gewinn ein.




Stimberg Zeitung vom 24.06.2009

Haldenfest-Termin sorgt für Irritationen

Heiß ersehnt wird von vielen Bürgern die Öffnung der Halde auf dem ehemaligen Zechengelände. Jetzt steht fest: Ab Samstag, 22. August, besteht die Möglichkeit, das Gelände in Augenschein zu nehmen. Im Rahmen eines Festes, dessen Terminierung aber auch für Irritationen sorgt.

Federführend für das Fest (Beginn 15 Uhr) ist der Bergbau-und Geschichtsverein mit Unterstützung des Regionalverbandes Ruhr (RVR), der zurzeit die Wanderwege rund um die Halde auf einer Länge von 2,6 Kilometern saniert.

Am 22. August erfolgt nicht nur die Freigabe der Halde, der Bergbauverein wird auch einen Treff für ehemalige Bergleute anbieten.Förderturm "Dieses Angebot soll in den kommenden Jahren fester Bestandteil bei uns werden", sagt Vereinsvorsitzender Markus Pliska. Der "Ehemaligen-Treff" am Ziegeleitor ist dann an jedem vierten Samstag im August eines Jahres. Und die Feierlichkeiten unter dem Motto "110 Jahre Ewald-Fortsetzung" werden ebenfalls am 22. August eingebunden. Ziel: Ein großes Volksfest.

Was derweil an der Biologischen Station für Irritationen sorgt. Denn genau für diesen Tag waren an der alten Zechenbahn auch die Feierlichkeiten aus Anlass des 25-jährigen Bestehens geplant. Nun sieht man sich einer Konkurrenzveranstaltung ausgesetzt. "Enttäuscht" sei man, sagt Biostation-Sprecher Ernst Saland, dass ohne Einbeziehung seines Vereins der Termin gewählt wurde. Und so werde man wohl oder übel an der Zechenbahn nun bereits eine Woche zuvor - am 15. August - feiern. Schon geplante Programmpunkte wie eine Brandschau des Oerer Löschzuges fallen nach Angaben von Saland nun flach. Bergbauvereins-Chef Pliska entgegnet hingegen auf die Kritik: "Es gab keinen anderen Alternativ-Termin für das Haldenfest."

-job-

Stimberg Zeitung vom 19.06.2009

Grubengänger

"Chancen und Perspektiven" - vor allem in Bezug auf den Erwerb von Immobilien - zeigte der "Sparkassen-Dialog" auf. Doch wer an historischer Stätte zukunftsweisende Themen behandelt, der schaut auch gerne in die Vergangenheit.

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Im Dialog an historischem Ort: Dr. Thomas Hölscher, Markus Pliska und Norbert Homann (v.l.).
-FOTO: BÖRGER

Und so hatte Markus Pliska, Vorsitzender des Bergbau- und Geschichtsvereins, vor rund 100 Gästen am Dienstagabend in der "Revierbude" am Bergbaumuseum reichlich zu berichten. 190 Mitglieder sind inzwischen verzeichnet, die "Revierbude" erfreut sich einer immer größeren Auslastung. 45 Wochen im Jahr erfolgt an ein bis zwei Tagen eine Vermietung. "Wobei es dabei bleibt, dass wir kein Sparverein sind, jeder Euro wird wieder in die Museumsarbeit investiert. Eine der nächsten größeren Investitionen soll die Anschaffung einer Audio-Anlage sein. Rund 5000 Besucher wurden in 2008 verzeichnet - Großveranstaltungen nicht eingerechnet.

Ein Rundgang durch das Museum durfte natürlich nicht fehlen, zuvor erörterte Rechtsanwalt und Notar Dr. Thomas Hölscher in einer Talkrunde mit Sparkassen-Marktbereichsdirektor Norbert Homann aktuelle Fragen rund den Häuser- oder Wohnungskauf. Tenor: Dass der Erwerb von Immobilien eine immer größere Bedeutung habe, sei unverkennbar. Ein sichtbarer Wert eben. Anders als Aktien. Und weniger den Unwägbarkeiten des Marktes ausgesetzt.

-job-


Stimberg Zeitung vom 06.04.2009

Auch der Ostermarkt hat Zukunft

Premiere gelungen, Fortsetzung garantiert. Als die Helfer vom Bergbau- und Geschichtsverein am Sonntagabend zum Kehr-aus antreten, haben sie die Zukunft bereits im Blick. Der Oster- und Frühlingsmarkt könnte eine dauerhafte Einrichtung werden.

Oster- und Frühlingsmarkt beim Bergbau- und Geschichtsverein (FOTO: BÖRGER )

"Warum nicht", wirft mit Werner Nilius (47) einer der Verantwortlichen in die Runde - und erntet keinen Widerspruch. Die "Weisheit", dass manches wie Weihnachten und Ostern zusammen ist, könnte demnach am Ziegeleitor mittelfristig in die Tat umgesetzt werden. Denn nach dem fulminanten Erfolg der Weihnachtsmärkte kann sich der Bergbauverein nun auch auf die Fahnen schreiben, für einen gelungenen Ostermarkt gesorgt zu haben.

An 50 Ständen - für eine Premiere eine stolze Zahl - konnten sich die Besucher mit österlichen Accessoires eindecken und natürlich auch satt essen. Klassiker wie Bratwurst und Nackensteaks waren ebenso dabei wie asiatische Köstlichkeiten. Die Mischung stimmte, zumal auch traditionelles Handwerk an historischer Stätte nicht zu kurz kam. Ein Schmied präsentierte sein Handwerk, die Mitglieder des Bergbauvereins standen für Fragen zur Verfügung.

Und auch der Nachwuchs wurde aktiv in das Marktkonzept eingebunden. Gestern Mittag fand ein dreistündiger Flohmarkt statt - auf der kleinen noch frei verbliebenen Fläche am Museumseingang. "Vor allem für den Sonntag konnten wir keine Standkapazitäten mehr einplanen. Es ist einfach voll", resümierte Nilius mit zufriedenem Blick.

Den hatte auch die Klasse 6b der Christoph-Stöver-Realschule. Die Mädchen und Jungen präsentierten ein umfangreiches Angebot von Kerzen, Popcorn, Sonnenblumen-Kernen und Häschen aus Holz. Zwei Monate lang hat die Klasse ihren Stand vorbereitet. Mit dem Erlös soll gewährleistet werden, dass alle Schüler an der Skifreizeit im kommenden Jahr teilnehmen können.

-Jochen Börger-


Stimberg Zeitung vom 02.04.2009

Schwarze Magie und faule Elektriker

"Mann, du hast ganz schön zugelegt", meint Jürgen Kersting (64). Die 19 ehemaligen Pütt-Lehrlinge haben sich zum Teil schon seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Etliche kommen von auswärts zu dem historischen "Klassentreffen" in die "Revierbude": aus Gladbeck, Waltrop, Suderwich, Olfen und Oer.

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19 ehemalige Pütt-Lehrlinge, drei Ausbilder und ein Hund: Peter Möller (vorne rechts) zeigt beim Ehemaligen-Treffen vor der Revierbude, wie die Vorderseite des Knappenbriefs aussah, den die Bergbaulehrlinge von 1959 nach der Prüfung bekamen.
-FOTO: DITTRICH

Die ersten Gespräche sind noch etwas verhalten. Peter Hadrys begrüßt die alten Kumpel: "Leider sind von den 42 Lehrlingen, die 1959 angelegt wurden, inzwischen elf verstorben." Nach einer kurzen Gedenkminute macht der erste "Schwarze Steiger" - ein dunkles Bier - die Zungen etwas lockerer.

Vor allem die Elektriker kriegen erstmal ihr Fett weg. Hadrys: "Die sehen ja alle noch gut aus - alles faule Hunde wie früher." Dann ist ja wohl der Spruch "Ein Elektriker ersetzt sechs Schlosser oder zehn Bergleute" nicht ganz korrekt.

Zwei sitzen mit am Tisch, bei denen fällt es äußerlich nicht sofort auf, dass sie eigentlich nicht so richtig dazu gehören: Elektro-Obermeister Rudi Wirker (79) und Schlossermeister Waldemar Acker (81). Die beiden Ausbilder von 1959 kennen ihre Jungs natürlich noch. "Sind alle was geworden. Ich freue mich immer, wenn ich einen treffe", sagt Wirker.

Mit etwas Verspätung gesellt sich auch noch der Ex-Sportlehrer zu der historischen Runde. Fußball-Legende Jule Ludorf (89) sitzt der Schalk immer noch im Nacken. Jeden Dienstag und Freitag hat er die Jungs zum Stimbergstadion gejagt: "Ihr konntet euch mit 20 Mann ins Tor stellen, ich habe ihn trotzdem rein gemacht", meint der damals auch von Schalke umworbene Mittelstürmer der Spielvereinigung.

Helmut Tollkamp fällt gleich noch eine andere Anekdote aus der Abteilung Leibesübungen ein: "Weil ich drei Jahre lang nie beim Sport gefehlt habe, hat mich der Jule zur Belohnung vier Tage nach Holland mitgenommen: Jeden Tag 30 Kilometer wandern und ich hatte richtig dicke Blasen an den Füßen."

Nur als die Gulaschsuppe auf den Tisch kommt, verstummen für wenige Minuten die lebhaften Gespräche. Hadrys: "Da hält sogar der Peter Möller mal seinen Mund."

Zechenmotive aus den 50er-Jahren hat Dieter Pulnar am PC auf eine Erinnerungspostkarte gebasteltDieter Pulnar hat für alle Kollegen zur Erinnerung am Computer eine Postkarte gebastelt - mit Zechenmotiven aus den 50er-Jahren nebst Konterfeis der sechs Elektrolehrlinge von 1959.

Nach dem Essen können sich die Ehemaligen ein wenig die Beine vertreten: ein Ausflug in die Vergangenheit, zu den damaligen Ausbildungswerkstätten und in den Lehrstollen. Auch die Elektrowerkstatt darf nicht fehlen. Hadrys: "Die ist etwas versteckt. Die schwarze Magie war immer schon etwas Besonderes."

Klaus Nowicki und Erich Düsterhof staunen. Sie sind nach ihrer Zeit auf Ewald-Fortsetzung zum ersten Mal im Bergbaumuseum. Das gilt auch für Roland Schneider, obwohl er in Oer-Erkenschwick wohnt: "Bisher bin ich immer nur bis zum Tor gekommen."

Die Jungs von 1959 sind begeistert. Und Peter Möller kommt regelrecht ins Schwärmen: "Müsste ich noch mal anfangen, würde ich wieder eine handwerkliche Ausbildung auf der Zeche machen. Ob Elektriker, Schlosser oder Bergleute - wir können alle noch viel mehr als einen Zaun setzen und Löcher in die Wand bohren."

-Michael Dittrich-

Stimberg Zeitung vom 01.04.2009

Erst auf die Straße - dann zur Bratwurst

Der "Tag der Arbeit" in der Stimbergstadt ohne ein Gewerkschaftsfest? Quasi undenkbar. Und so haben sich DGB-Ortsverbandsvorsitzender Heinz-Werner Lotz und seine Mitstreiter wieder hingesetzt und ein Programm ausgearbeitet.

Auf die Straße geht es am 1. Mai wieder beim DGB-Demonstrationszug. In den vergangenen Jahren pendelte sich die Teilnehmerzahl auf rund 100 ein.

Auf die Straße geht es am 1. Mai wieder beim DGB-Demonstrationszug. In den vergangenen Jahren pendelte sich die Teilnehmerzahl auf rund 100 ein.Am 1. Mai treffen sich um 10 Uhr die Teilnehmer zum Start der Demonstration auf dem Hünenplatz, Abmarsch ist um 10.15 Uhr. Die Route: Stimbergstraße - Klein-Erkenschwicker-Straße - Buschstraße - Knappenstraße - Stimbergstraße. Ziel ist der Bergbau- und Geschichtsvereins am Ziegeleitor, wo sich um 11 Uhr die Mai-Kundgebung anschließt. Zu den Besuchern sprechen dann DGB-Chef Lotz, Bürgermeister Achim Menge sowie Karl-Heinz Auerhahn, Leiter des IGBCE-Bezirks RE. Nach dem offiziellen politischen Teil schließt sich das Familienfest an. Grubenwehr-Chor und Tambourkorps Seeadler sorgen für die Musik, für die Kinder wird eine Hüpfburg aufgebaut. Zur Stärkung gibt es Erbsensuppe und Bratwurst.

Dass auch in OE gewerkschaftliche Großveranstaltungen zum 1. Mai inzwischen der Vergangenheit angehören, muss auch der DGB eingestehen, kann aber im Vergleich zu Nachbarkommunen an diesem Tag immer noch auf ein treues Besucherpotenzial bauen. 2008 kamen immerhin noch rund 100 Demonstrationsteilnehmer - die Zahl ist seit Jahren konstant. Zum Familienfest erscheinen dann immer mehr Gäste. Frei nach dem Motto: Kleiner Marsch - großer Hunger.

-job-


Stimberg Zeitung vom 31.03.2009

Bergbaumuseum gefragt - aber Führer sind Mangelware

Zechenromantik pur mit Seilscheibe und staubiger Kohlestrecke: Das Bergbaumuseum mit dem ehemaligen Lehrstollen erfreut sich wachsender Beliebtheit - nicht nur bei Einheimischen. Vor allem die 90-minütigen Führungen sind gefragt. Allein: Die Museumsführer sind knapp geworden.

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Bergbau-Rentner dringend als Museumsführer zum Mitanpacken gesucht: (v.l.) Peter Hadrys, Markus Pliska und Friedrich Buresch werben um Unterstützung.
-FOTO: DITTRICH

"Nach dem Tod von Dietmar Seemann sind es nur noch fünf", sagt der Vorsitzende des Bergbau- und Geschichtsvereins Markus Pliska. Und die Kohle-Experten kommen langsam in die Jahre. Günter Thamm ist der einzige unter 60-Jährige, Peter Hadrys und Friedrich Buresch sind schon drüber, Günter Lucas und Franz Idkowiak haben die 70 schon hinter sich gelassen.

117 angemeldete Gruppen haben die Museumsführer vergangenes Jahr die Welt unter Tage näher gebracht. Dazu kommen noch die spontanen Führungen für Familien und Kleingruppen an den Öffnungstagen des Museums: jeden Mittwoch und Samstag von 10 bis 13 Uhr. Auch die Trauungen im Museum (29) bereitet das Team vor.

"Da kann es schon mal vorkommen, dass einer von uns dreimal in der Woche dran ist", sagt Peter Hadrys. Und wenn erst die Halde eröffnet und auch die Zechenbrache touristisch erschlossen ist, wird das Museum noch stärker in den Fokus rücken.

Der Bergbau- und Geschichtsverein sucht dringend Ehrenamtliche, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Schließlich sind die Eintrittsgelder ein wichtiges Standbein für den Erhalt des Museums. "Ideal wären Bergleute, die demnächst in Rente gehen und noch nicht wissen, was sie mit ihrer Freizeit anfangen sollen - oder rüstige Bergbaurentner," meint Pliska.

Aber auch Berufsfremde ohne Bergbauerfahrung könnten diese Aufgabe übernehmen. Ein Handbuch als Rüstzeug mit den historischen Fakten zur Zeche und zur Stadt Oer-Erkenschwick gibt der Verein natürlich an die Hand.

Infos: Peter Hadrys, 4696, und Friedrich Buresch, 53661

-mdi-


Stimberg Zeitung vom 27.03.2009

Schlosser-Azubis schnuppern Kohle

Seit 01. August sind sie schon in der Ausbildung auf der Zeche Auguste Victoria in Marl, die drei angehenden Schlosser aus Oer-Erkenschwick und Suderwich.

Aufsichtshauer Friedrich Buresch (62) zeigte gestern bei einer Führung im Bergbaumuseum Lars Lackmann (18), Simon Rickelhoff (17), Matthias Langanke und Nadine Bürger (22), wie das schwarze Gold gefördert wird.


Stimberg Zeitung vom 19.02.2009

Ostermarkt an der Seilscheibe

Der Bergbau- und Geschichtsverein richtet am Samstag, 04. und 05. April, einen Frühlings- und Ostermarkt am "Ziegeleitor" aus.

Bereits jetzt hat Organisator Werner Nilius mehr als 30 Stände organisieren können. Für das leibliche Wohl wird auf dem Gelände des Bergbaumuseum bestens gesorgt sein.

Jetzt hoffen die Veranstalter, noch mehr Schulen und Kindergärten zur Teilnahme bewegen zu können. Wer noch einen Stand aufbauen möchte, der kann sich an Werner Nilius, 0174/1058309 oder Heinz Werner Lotz, 02368/2689, wenden.


Stimberg Zeitung vom 13.01.2009

Standesamt erlebt Heiratsboom

Eine Erklärung für dieses Phänomen hat der Standesbeamte Wilhelm Bulger nicht. Aber Fakt ist: Oer-Erkenschwick erlebte im Jahr 2008 einen regelrechten Heiratsboom.

146 Paare trauten sich zum Standesamt. Im Jahr 2007 waren es nur 111. "Das sind wieder Verhältnisse wie Mitte der 90er Jahre", meint Bulger. Der Hochzeitstag mit allein 13 Trauungen war erwartungsgemäß der 08.08.08. Mehr hätten die beiden städtischen Ehestifter - unterstützt wird Bulger beim Trauen von seiner Kollegin Brigitte Placzek - an diesem Termin mit der Schnapszahl auch nicht geschafft.

Beliebtester Hochzeitsmonat wurde der August trotz 25 Trauungen allerdings nicht. Der Dezember liegt mit 26 Eheschließungen knapp vorne. Die Hochzeit auf den letzten Drücker bringt schließlich eine nachträgliche Steuerersparnis für das komplette Kalenderjahr. Auf den Plätzen folgen Mai (16), Juli (12), Februar, Oktober und November (jeweils 10), Juni (8), März (7) und Januar (2).

Neben dem unerwarteten Anstieg der Heiratslust verzeichnete Bulger auch mehr auswärtige Eheleute und führt das auf die wachsende Beliebtheit des Bergbau- und Geschichtsmuseums als Trauzimmer -übrigens seit dem 05.05.05 - mit zurück. In authentischer Zechenatmosphäre gaben sich im vergangenen Jahr immerhin 28 Brautleute das Ja-Wort.

-mdi-

 

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Schumacher,Klaus
Hallo Kumpels,
tolles Angebot von Euch.
Nur weiter so!
Die traditionen müssen gepflegt werden!
Gruß vom ehemaligen Jugendsprecher von Ewald-Fortsetzung und Konzernjugendsprecher der Ewald Kohle121...
Montag, 10. Dezember 2012
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