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HomeBergbauAnekdoten und GeschichtenFrauen auf der Zeche

Gejubelt hat sie damals, die 18jährige Anni, als sie vom Arbeitsamt eine Karte bekam, daß sie sich auf der Zeche für eine Arbeit melden könne. Dies war im Jahre 1917 und bedeutete gleichzeitig 2 Stunden mehr Schlaf, da sie bis dahin in Sythen in einer Munitionsfabrik gearbeitet hatte und schon um 3 Uhr aufstehen mußte. Das Glück, auf der Zeche arbeiten zu können, hatte außer ihr noch Lene Pauli und Toni und Dina Bömer.

Am Anfang arbeitete sie auf Ewald Fortsetzung als Platzarbeiterin. Mit anderen Frauen brachte sie die reperaturbedürftigen Förderwagen zur Schmiede. Kleinere Handgriffe wurden selbst erledigt. Die Sortierung des Grubenholzes - das bessere Holz für die Zechenbeamten, das schlechtere für die Kumpels - gehörte mit zu ihren Aufgaben, wie auch die Einkellerung von Holz und Kohlen bei den Beamten. Als Belohnung gab es nach der schweren Arbeit mal einen Korb Kartoffeln oder Obst und als Besonderes auch mal eine Tasse echten Bohnenkaffee.

Steineklopfen auf der Ziegelei gehörte auch eine Zeitlang zu ihren Aufgaben und so manchesmal spürte sie ihren Rücken nach der schweren Arbeit, vor allem wenn nach Feierabend auch noch die Arbeit im Elternhaus und Garten zu erledigen war. Später, als sie schon verheiratet war und Kinder hatte, ging sie des Geldes wegen gerne noch manchmal als Aushilfe zur Arbeit auf die Zeche.

Ruth Kellmann
nach einer Erzählung von Anna Reddebaum

 

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Schumacher,Klaus
Hallo Kumpels,
tolles Angebot von Euch.
Nur weiter so!
Die traditionen müssen gepflegt werden!
Gruß vom ehemaligen Jugendsprecher von Ewald-Fortsetzung und Konzernjugendsprecher der Ewald Kohle121...
Montag, 10. Dezember 2012
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